Samstag, 15. März 2014

Eine Mauer der Hoffunung für MH370


WindKoh / Foter / CC BY-NC

Wir alle in Malaysa erwachten am vergangenen Samstag Morgen mit einer schrecklichen, unerwarteten Nachricht. Flug MH370, eine Boing 777-200 der nationalen Fluggesellschaft Malaysia Airlines war auf unerklärliche Weise vom Radar verschwunden.

Tausende drückten daraufhin via Social Media, ihre Sorge um die 239 Menschen an Bord Flug von MH370 aus. Der malaysische Aktivist Azrul Khalib und seine Freunde aus der Gruppe "Malaysier für Malaysia" begannen darüber nachzudenken, wie man die Betroffenen noch sinnvoller unterstützen könnte.

Als Ergebnis der Überlegungen entstand die "Mauer der Hoffnung" - ein Platz für alle, um eigene handgeschriebene Botschaften und Gebete der Hoffnung für Passagiere und Besatzung mit anderen zu teilen.




Die erste Wand der Hoffnung wurde am Montag in einem Einkaufszentrum im Zentrum Kuala Lumpurs aufgestellt. Die Antworten kamen sofort, Tausende drückten Ihr Mitgefühl aus. Mitteilungen und Gebete findet man in vielen Sprachen, darunter Englisch, Malaiisch, Arabisch und Deutsch - im ganzen Land sind bisweilen mehr als 25 Mauern der Hoffunung errichtet worden.


"Wir wollen, dass sie wissen, dass das ganze Land in dieser schrecklichen Zeit hinter ihnen steht. In Zeiten wie diesen, entdecken wir, dass es Dinge gibt, die größer sind als wir und uns an unsere Menschlichkeit erinnert", sagte Azrul.

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